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Nein zu Rassismus – Ja zu Courage

Realschule Langendamm bekommt Auszeichnung

Für die engagierte Arbeit gegen Rassismus an Schulen wurde der Realschule Langendamm die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ verliehen.

 Verleihung der Urkunde 

Die Schule ist ein Ort, den eine multikulturelle Gemeinschaft prägt. Diese sollte vorbildlich mit den Werten der verschiedenen Kulturen umgehen und sie wertschätzen.

Das verfolgte nun die Realschule Langendamm mit einem Projekt zum Thema „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, das Leitprojekt von Aktion Courage e.V., der 1992 von Bürgerinitiativen, Menschenrechtsgruppen, Vereinen und Einzelpersonen als eine Antwort auf den gewalttätigen Rassismus gegründet wurde. Deren Ziel ist es, die Verständigung zwischen Angehörigen verschiedener Nationen und die Überwindung von Intoleranz zu fördern.

Gerade die Schule als Ort des Lernens gibt den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, aktiv mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen. So konnten die rund 250 Realschüler und Realschülerinnen aus Langendamm Projektideen zum Thema entwickeln und durch selbstständiges Planen und Umsetzen soziale sowie praktische Erfahrungen machen.

 Viele Informationen 

Ihre Ergebnisse wurden jetzt in einem Schulfest gegen Rassismus in der Aula der Realschule Langendamm der Öffentlichkeit präsentiert. Viele Interessierte besuchten diesen Nachmittag und erlebten ein Schulfest der besonderen Art.

 Kalender 

 Internationale Leckereien 

 Küchencrew 

Interessante Projektthemen wie die Erstellung eines multikulturellen Kalenders, eines Kochbuches oder die extra gestalteten Taschen sowie die Suche nach Vorbildern aus dem Sport- und Musikbereich waren nur einige der vielen Projekte, die zum Mitmachen einluden. Besonders beeindruckend waren von Schülern geführte Interviews mit Flüchtlingen und Migrationsgeschichten aus der eigenen Familie. Ein von Schülern dargestelltes Schwarzlichttheater setzte das Thema gekonnt in Szene. Wiederum beschäftigte sich eine Gruppe von Schülern mit Rassismus im Fußball, wozu sie das Weserstadion in Bremen besuchten. Dort folgte nach einer Stadionführung ein Seminar vom Lernzentrum OstKurvenSaal, das dank WABE, dem Kooperationspartner der Realschule Langendamm, angeboten und vom TÜV Nord gesponsert wurde. Neben dem Erkennen von „rechtsextremistischen Symbolen, Codes und Kleidungsstilen“ ging es um Rechtsextremismus in deutschen und europäischen Fußballstadien.

Was ist Rassismus? Was ist Courage? ... waren bei allen Projekten immer die wichtigsten Fragen, die zuerst geklärt wurden, damit deren Inhalt in die Bearbeitung der Projektidee einfließen konnte.

Dabei entstanden hervorragende Arbeiten, die in einer Ausstellung und in Form von Spielen, Bildern sowie Schauspielen den Besuchern, Schülern und Interessierten näher gebracht wurden.

Doch nicht nur die Arbeit am Projekt war ein Ziel der Realschule in Langendamm, auch die Nachhaltigkeit der gewonnenen Erkenntnisse gehört zum Erfolg dieses Tages. Nach der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema wird ein fairer Umgang und gegenseitiger Respekt erreicht, der sich auch über das Schulleben hinaus fortsetzt.

 Verpflegung der Gäste 

Ungeachtet der Herkunft, der Hautfarbe und der Sprache ist das wertschätzende Miteinander Voraussetzung für ein glückliches Zusammenleben. Diesen Weg möchte die Realschule Langendamm auch in Zukunft und mit weiteren Projekten zum Thema „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gemeinsam mit Schülern, Lehrern und Eltern gehen. Und aus diesem Grund wurde nun auch der Realschule Langendamm der Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ offiziell durch Maik Beermann (MdB CDU), Pate der Realschule Langendamm, verliehen und die Urkunde durch Rudi Klemm vom WABE überreicht. Beide attestierten in ihren Reden der Realschule Langendamm ein bereits vorhandenes Schulleben ohne Rassismus und waren von den Aktivitäten begeistert.

Pressemitteilung vom 13.06.2016


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